fpg411 – Tools für Führungskräfte – Hörerfragen #19
Podcast: Play in new window | Download
Subscribe: Apple Podcasts | RSS
Hier bei der Geropp Leadership GmbH erreichen uns immer mehr Fragen aus der Hörerschaft rund ums Thema Führung – sei es Mitarbeiterführung oder Unternehmensführung.
Aus Zeitgründen fällt es uns allerdings schwer, alle Fragen immer mit der nötigen Tiefe zu beantworten. Das ist schade.
Hörer fragen
Und deshalb haben wir beschlossen, regelmäßig Hörerfragen im Podcast zu beantworten. Diese Podcastepisoden heißen demzufolge auch immer „Hörerfragen“.
Und seit Neustem nehmen wir diese Podcastfolgen auch als Video auf. Hierzu begeben wir uns dann in die „Area28“ der Mufab in Aachen: eine Super Ort für Veranstaltungen jeglicher Art.
Heute beantworten Coach Ersin und ich folgende Frage:
Frage:
„Es gibt so viele Tools und Methoden für Führungskräfte. Wie finde ich heraus. Wie finde ich heraus, welche wirklich zu mir und meinem Team passen“
Viele Führungskräfte fühlen sich von immer neuen Methoden, Frameworks und Tools unter Druck gesetzt, aber
- Nicht jedes Tool passt zu jeder Führungskraft.
- Nicht jedes Tool passt zu jedem Team.
- Ein Tool ist erst dann sinnvoll, wenn es im Alltag wirklich angewendet wird.
Der zentrale Gedanke:
Nicht das Tool steht am Anfang, sondern das Problem.
Die wichtigsten Führungs-Tools aus der Praxis
Wir empfehlen wenige, aber bewährte Instrumente:
-
Wertekompass
Für Klarheit über persönliche und gemeinsame Werte im Team.
Besonders hilfreich für gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit. -
Eisenhower-Matrix
Unterstützt Selbstorganisation und hilft, Delegationspotenziale zu erkennen.
Mit einem klaren Hinweis: Nicht nur anwenden, sondern konsequent nutzen. -
Feedback mit den drei W
Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch.
Feedback geben, ohne zu beschuldigen oder anzugreifen. -
One-on-Ones
Das wichtigste Führungsinstrument.
Regelmäßige Gespräche liefern wertvolle Informationen und stärken die Beziehung.
Typische Fehler im Umgang mit Tools
- Tools werden eingeführt, aber nicht konsequent genutzt.
- Zu viele Tools gleichzeitig überfordern Führungskräfte und Mitarbeiter.
- Tools werden kopiert, „weil andere das auch machen“.
- Führung wird an Tools delegiert, statt Verantwortung zu übernehmen.
Klarstellung:
Tools führen nicht. Führungskräfte führen.
Führung braucht Haltung, nicht Tool-Sammeln
- Führung ist situativ.
- Tools müssen sich für die Führungskraft stimmig anfühlen.
- Mitarbeiterfeedback ist entscheidend, um Tools sinnvoll weiterzuentwickeln.
- Neue Tools sollten getestet werden – aber fokussiert und zeitlich begrenzt.
Auch KI-Tools können unterstützen, wenn sie bewusst eingesetzt werden.
Aber auch hier gilt: ausprobieren, prüfen, anpassen.
Zentrale Botschaft der Folge
- Weniger Tools.
- Mehr Klarheit.
- Mehr Konsequenz in der Anwendung.
Oder anders gesagt:
Ein gutes Tool entfaltet seine Wirkung erst durch saubere Umsetzung und klare Führung.
Viel Spaß!
Wenn Sie auch eine Frage an Ersin und mich haben, dann schicken Sie sie gerne per E-Mail an info(at)berndgeropp.de.
Weiterführende Links
