fpg378 – KI in der Führung – Warum Sie sich JETZT damit beschäftigen sollten!
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Heute geht es um ein Thema, das mich in den letzten Wochen und Monaten intensiv beschäftigt hat.
Und ich glaube: Wer sich heute als Führungskraft oder Unternehmer nicht mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt – und zwar ernsthaft – der wird in den nächsten ein, zwei Jahren den Anschluss verlieren.

Ich weiß, das klingt dramatisch. Aber ich möchte Sie heute genau davon überzeugen und zwar mit Praxisbeispielen, persönlichen Geschichten und vor allem einem Ausblick, wie Sie ganz konkret starten können.
Eine kleine Zeitreise in 2006
Lassen Sie uns mal ganz kurz zurückreisen. 2006. Sie erinnern sich? Deutschland im WM-Fieber. Sommermärchen. Wir sind zwar nicht Fussballweltmeister, aber Weltmeister der Herzen.
So und wenn ich jetzt in Vorträgen frage: Mit welcher App wurden damals wohl die meisten Fotos von der Weltmeisterschaft gemacht?
Dann kommen so Antworten wie: Facebook? Instagram? WhatsApp?
Die richtige Antwort lautet aber: keine. Denn 2006 gab es noch gar keine Apps. Steve Jobs hat das iPhone erst ein Jahr später vorgestellt. Und damit auch der ganze App-Boom.
Und das zeigt:
Wir überschätzen oft, was in einem Jahr passiert – aber wir unterschätzen dramatisch, was in zehn Jahren passiert.
Jetzt spulen wir vor: 2025.
ChatGPT hat in zweieinhalb Jahren 800 Millionen Nutzer erreicht. Nicht Zugriffe – echte Nutzer! So schnell war keine Technologie vorher.
Das ist kein Hype. Das ist eine Welle. Und Sie haben jetzt die Wahl: Reiten Sie die Welle – oder werden Sie überspült?
Die drei Typen von KI-Nutzern
Aus meiner Erfahrung gibt es aktuell drei Typen von Menschen, was den Umgang mit KI angeht:

Typ 1: Der neugierige Beobachter.
Das sind Leute, die sagen:
„Ja, ich hab ChatGPT mal ausprobiert, aber ich versteh den Hype nicht.“
Die wissen oft nicht: Wie genau starte ich da eigentlich? Was kann ich damit wirklich machen?
Typ 2: Der taktische Anwender.
„Ja, KI nutze ich regelmäßig. Mal ne Mail formulieren, Ideen generieren.“
Die verstehen schon, was ein Prompt ist – aber sie arbeiten eher spontan, ohne System.
Typ 3: Der strategische Power-User.
Diese Menschen haben eigene Workflows, kennen Automatisierungen, arbeiten prozessorientiert mit KI. Die nutzen KI schon täglich und sie verändern damit ihre Arbeit, ihre Prozesse, sogar ihr Geschäftsmodell.
Ich habe alle drei Typen in meinen Workshops und das Spannende ist: Typ 1 und 2 ist momentan am Häufigsten.
Die meisten sind irgendwo zwischen „Ich nutze es manchmal“ und „Ich würde gern mehr damit machen, weiß aber nicht wie?“
Warum ich selbst nicht mehr auf KI verzichten will
Ich nehme Sie mal mit auf meine eigene KI-Reise.
Ich habe vor ein paar Wochen 30 Führungskräfte in Indien gecoacht, per Zoom. Und ich habe die gebeten, mir ihre größte Herausforderung per E-Mail zu schicken.
Was kam? 30 E-Mails. Teilweise richtig lang. Ich dachte:
„Bernd, was hast du dir da eingebrockt?“
Ich wollte das alles strukturieren, auswerten – aber wie?
Dann kam mir der Gedanke: Frag doch einfach mal ChatGPT.
Also hab ich geschrieben:
„Chattie, Wie kann ich diese Outlook-Mails automatisiert in eine Excel-Tabelle übertragen?“
Und was ChatGPT mir da geliefert hat, hat mich echt umgehauen.
Ich hatte plötzlich einen VBA-Code. Keine Ahnung, was VBA überhaupt ist, aber ich hab brav gemacht, was ChatGPT sagte: Alt + F11, Editor öffnen, Code reinkopieren …
Klick und zack: Excel-Liste fertig.
Ich habe programmiert – ohne zu programmieren.
Sowas nennt sich wohl Vibe Coding.
Und das war einer dieser Aha-Momente, wo ich dachte:
„Wow! Wenn ich mich mit KI beschäftige, entstehen neue Möglichkeiten. Ich habe Ideen, weil ich plötzlich neue Werkzeuge habe.“
KI in der Praxis – und wie ganze Branchen sich gerade neu erfinden
Wie sieht es da draußen in der Praxis aus?
Ich könnte stundenlang Beispiele aufzählen, aber hier ein paar besonders spannende:
- Marketing: Ein Selbstständiger braucht heute keine Agentur mehr für Werbetexte oder ganze Kampagnen. Mit dem richtigen Prompt geht das alles selbst.
- Recht: AGB prüfen, Briefe aufsetzen – alles mit KI möglich. Noch nicht perfekt, aber auf einem verdammt guten Weg.
- Telefon-Support: Wir selbst setzen die KI Julia ein. Eine echte Telefon-KI. Die kann nicht nur sprechen, sondern auch Anliegen aufnehmen.
- Videos: Ich habe meinem Sohn – er ist Schauspieler – gezeigt, wie man mit Googles VEO 3 einfach nur mit Prompts komplette Werbespots generieren kann. Kein Schauspieler mehr nötig. Für Marketing-Kampagnen? Ein Gamechanger. Für Schauspieler: Der Wegfall eines beruflichen Standbeins.
Das ist nicht Science-Fiction. Das ist Realität. Und sie ist schnell. Sehr schnell.
Datenschutz? Ja. Ausrede? Nein.
Ja, aber was ist denn mit dem Datenschutz?
Natürlich ist Datenschutz wichtig. Gerade in Deutschland. Ich will das nicht kleinreden. Aber ich sage auch:
„Wer sich aus Angst vor Datenschutz nicht mit KI beschäftigt, wird verlieren.“
Ich sehe das oft: Unternehmen verbieten KI-Nutzung und die Mitarbeiter nutzen sie dann halt privat. Das bringt nichts.
Was hilft?
Klare Regeln, aber auch: Ermöglichen, statt verbieten. Lernen, testen, sich ranwagen.
Fragen Sie sich:
„Würde ich das, was ich als Frage in die KI eingebe, auch öffentlich sagen?“
Wenn ja: Dann kann es auch in ChatGPT.
Wenn nein: Dann Vorsicht.
Es ist einfach gesunder Menschenverstand.
Mein digitaler Zwilling: Ask Bernd
Ich habe in den letzten Wochen etwas gebaut, auf das ich ehrlich stolz bin: Meinen eigenen KI-Chatbot: Ask Bernd.

Er spricht mit meiner Stimme. Hat mein Wissen drin: Vom Crashkurs Mitarbeiterführung, über Podcasts, Blogartikel bis zu meinen YouTube-Videos.
Wenn Sie zum Beispiel sagen:
„Ich habe einen Mitarbeiter, der kommt ständig zu spät. Wie gehe ich damit um?“
Dann antwortet Ask Bernd so, wie ich es auch tun würde inklusive Verweis auf Modul 7 aus dem Crashkurs.
Und das Ganze funktioniert auch innerhalb des Crashkurses. Ask Bernd ist dort integriert – aktuell noch in der Beta-Version:
Führung entlasten – mit KI
Ich sage es immer wieder: Führung besteht aus drei Bereichen:
- Operativ
- Strategisch
- Zwischenmenschlich
Die meisten Führungskräfte sind zu sehr im Operativen gefangen. Und genau da kann KI helfen:
- E-Mails vorsortieren
- Meetings zusammenfassen
- Feedbackgespräche vorbereiten
- Routinen automatisieren
So entsteht Raum für das, was wirklich zählt: Menschen führen.

Und jetzt? Probieren Sie’s aus!
Ich habe viele Beispiele gebracht. Aber am Ende kommt’s auf Sie an.
Starten Sie. Zehn Minuten am Tag. Für zwei Wochen.
Schauen Sie sich Prompts auf YouTube an. Spielen Sie. Lernen Sie.
Das ist wie Fahrradfahren – man muss sich trauen, es ausprobieren. Und dann wird’s richtig gut.
Mein Angebot für Sie
Wenn Sie sagen:
„Ja, ich will mich besser aufstellen. Ich will führen, nicht nur verwalten.“
Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Unser Crashkurs Mitarbeiterführung – mit über 50 praxisnahen Videolektionen, Checklisten, Übungen – enthält seit Neuestem auch Ask Bernd in der Beta-Version.
Bis 15. Juli zahlen Sie statt 980 € nur 790 €.
Geben Sie einfach den Gutscheincode „Ask-Bernd-Beta“ beim Kauf ein oder klicken Sie einfach hier.
Das erhalten Sie:
✅ Über 50 Videos
✅ Arbeitsblätter, Checklisten, Übungen
✅ Teilnahmezertifikat
✅ 12 Monate Zugriff
✅ Und den direkten Draht zu Ask Bernd
Ich sag’s, wie’s ist:
Wenn Sie als Unternehmer oder Führungskraft ernsthaft besser führen wollen, gibt’s keinen Grund zu zögern.
Aber das muss jeder selbst wissen…

