Erwartungspapier
für neue Manager
Bevor der erste Vertrag unterschrieben wird, müssen die Regeln klar sein.
Dieses Dokument gibt Ihnen eine fertige Vorlage für das entscheidende Gespräch mit einem neuen Manager: Verantwortungsbereiche, Entscheidungsbefugnisse, Kommunikationswege. Alles drin.
Verantwortungsbereiche:
Wer entscheidet was - und wo beginnt der Zuständigkeitsbereich des Unternehmers. Schwarz auf weiß, bevor es Konflikte gibt.
Entscheidungsbefugnisse:
Was darf der neue Manager allein entscheiden? Wo ist Rücksprache Pflicht? Eine klare Ampel-Logik für den Alltag.
Kommunikationswege:
Wann, wie oft und über welche Kanäle wird berichtet? Klare Absprachen, die Missverständnisse und Schattenkommunikation verhindern.
Erfolgskriterien:
Woran messen Sie nach 30, 60 und 90 Tagen, ob es funktioniert? Konkrete Kriterien statt Bauchgefühl.
Rote Linien
Was sind die klaren No-Gos - auf beiden Seiten? Auch das Trennungsszenario wird professionell vorbereitet.
Unterschrift beider Seiten:
Das Papier ist nicht informell. Es wird gemeinsam erarbeitet und von beiden unterzeichnet. Verbindlichkeit erzeugt Klarheit.
"Die ehrliche Frage lautet nicht: Brauche ich jemanden aus dem Konzern?
Die ehrliche Frage lautet: Brauche ich jemanden, der Mittelstand versteht und trotzdem strukturiert arbeitet?"

Bernd Geropp
1995 gründete ich nach meiner Promotion als Elektroingenieur gemeinsam mit einem Partner ein Hightech-Unternehmen. Wir bauten ein weltweites Vertriebsnetz auf, wuchsen auf 20 Mitarbeiter. Dann verkauften wir das Unternehmen 2001 an einen globalen Maschinenbaukonzern mit 70.000 Beschäftigten.
Dort blieb ich neun Jahre. Zuletzt als Geschäftsführer der Service-Sparte mit 350 Mitarbeitern weltweit.
Ich kenne also beide Welten aus eigener Erfahrung - nicht aus Büchern.
Ich weiß, wie ein Konzern denkt: Absichern, Gremien einbinden, Prozesse dokumentieren, Konsens herstellen. Das ist dort richtig und notwendig. Ich habe es selbst gelebt.
Und ich weiß, wie ein KMU funktioniert: Entscheidungen in 20 Minuten, informelle Strukturen, die erstaunlich viel tragen, und ein Unternehmer, der am Ende für alles haftet mit seinem Namen und seinem Kapital.
Wer nur eine dieser Welten kennt, versteht die andere nicht wirklich. Das ist kein Vorwurf. Es ist eine Tatsache.
2009 verließ ich die Konzernwelt und gründete erneut. Diesmal als Führungsexperte für den Mittelstand.
Mein Antrieb: Als ich selbst zum ersten Mal Führungsverantwortung übernahm, hatte mich niemand darauf vorbereitet. Kein Konzept, keine Vorlage, kein ehrliches Feedback. Nur Ausprobieren, Fehler, langsames Lernen.
Heute gebe ich Unternehmern und Führungskräften genau das, was ich damals gebraucht hätte: Keine Theorie, sondern klare Orientierung aus echter Praxiserfahrung auf beiden Seiten.
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